„Deckname Antenne“ – der Journalist Eberhard Schellenberger im Visier der Stasi Die Intensive Werbung mit Plakaten, Flyern und Pressenotizen hatte sich augenscheinlich gelohnt: Knapp 50 Besucher  wollten am 3.6.2025 in der Kulturbühne „Alte Feuerwehr“ vom ehemaligen Leiter des BR-Studio Mainfranken, Eberhard  Schellenberger, wissen, wie es ihm als „Journalist im Visier der Stasi“ ergangen ist. Er hat darüber ein Buch geschrieben, in der 3. Auflage ist es inzwischen erschienen. Über 100 Mal hat Schellenberger seit der Erstveröffentlichung weit über die  Grenzen Unterfrankens hinaus, darüber gesprochen. Er schildert ausführlich und packend, wie die Staatssicherheit der  DDR bereits seit 1984 die Akte „Deckname Antenne“ von mehr als 400 Seiten über ihn angelegt hatte (im Kleinen  Anzeiger Nr.4 /2025 wird das Buch eingehend vorgestellt). Zu Beginn der Lesung und der immer wieder frei gesprochenen Erzählung Schellenbergers dankte Gemeinderat  Reinhard Kies dem Publikum für den erfreulich guten Besuch; er kündigte an, dass die Freie Wahlgemeinschaft Gerbrunn (FWG) auch in Zukunft gelegentlich zu ähnlichen Veranstaltungen einladen möchte, die Kommunalpolitik - ohne  Anbindung an eine größere Parteiorganisation der Freien Wähler - bleibe indes die Hauptaufgabe seiner Wählergruppe. Er dankte insbesondere Sascha Wehmeier für die perfekte mediale Vorbereitung des Abends, Matthias Bode für die  souveräne technische Begleitung von Schellenbergers Rückblick „mit Geschichten, Bildern, Tönen und Videos“. Kies fand herzliche Worte für seine FWG-Gemeinderatskollegin Annette Obrusnik, die mit der von ihr zubereiteten Soljanka-Suppe  nach früheren DDR-Rezepten (nichts blieb übrig) wesentlich zur guten Stimmung beigetragen hatte. Die  Gemeinderatsmitglieder Dietrich Kühne und Carsten Gellermann sowie weitere Freunde kümmerten sich um die Gäste  und halfen später beim Aufräumen. Auch Eberhard  Schellenberger war ganz angetan von der Vorbereitung und dem  Verlauf seiner Lesung, er lobte beim Signieren seiner Bücher die „fast schon familiäre Atmosphäre“ an diesem Abend. R. Kies Juni 2025 Kultur mit der Freien Wahlgemeinschaft Gerbrunn: Samstag, 12.Juli 2025, Fahrt zu den Frankenfestspielen in Röttingen Die musikalische Komödie von Hugo Hartung "Ich denke oft an Piroschka".1955 wurde Liselotte Pulver als entzückende  "Piroschka" durch den gleichnamigen Kinofilm international bekannt und spielte sich in die Herzen der Zuschauer. Die  höchst amüsante und unterhaltsame Geschichte lebt in Röttingen frisch und schwungvoll wieder auf. Busabfahrt: 18.00 Uhr an der Eichendorff-Schule. Fahrt + (reduzierter) Eintritt: 51 Euro, Bitte nach Anmeldung bezahlen: IBAN DE 98 7905  0000 0350 2033 94 (G. Kraft). Anmeldung: Günter Kraft, Tel. 70 67 61 Verabschiedung und Einfürhung der FWG-Gemeinderäte im April 2025 (bitte anklicken!) Stellungnahme der Freien Wahlgemeinschaft Gerbrunn (FWG) zum Schließen des REWE-Marktes am Kirschberg in Gerbrunn. Kein anderes Geschehen hat nach der Kommunalwahl im März 2020 die Gemüter der Gerbrunner mehr bewegt als die Schließung des REWE-Marktes am Kirschberg in Gerbrunn. Der Markt war eine beliebte Einkaufsstätte für alle Gerbrunner, die das Angebot des Vollsortimenters vor anderen Discountern bevorzugten. Insbesondere die Bewohner der  Neubaugebiete Kirschberg I, II und III schätzten die Nähe des Marktes, der fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen  war. Für die Bewohner des Seniorenwohnheims am Casteller Platz  war das Einkaufen im REWE-Markt auch ein wichtiges soziales Erleben : Man kannte sich aus in dem Markt, wusste die Freundlichkeit des langjährig beschäftigten  Verkaufspersonals zu schätzen und traf immer Bekannte, mit denen es etwas zu erzählen gab. Das alles ist nun vorbei.  REWE  macht Schluss, obwohl der Laden und der angeschlossene Getränkemarkt zweifellos über Jahre außerordentlich gewinnbringend war. Aber: Der neue REWE-Markt im Hubland-Nord läuft nur schleppend, er braucht neue Kunden, und die sollen aus Gerbrunn kommen. Der Weg dorthin ist allerdings ziemlich umständlich, für Fußgänger und Radfahrer  ohnehin viel zu weit. Für uns Kommunalpolitiker ist es eine bittere Erkenntnis: Die Gemeinde Gerbrunn konnte das Schließen der REWE-Filiale  nicht verhindern. Gemeinden und Städte sind den strategischen Überlegungen der Konzerne wie REWE  nahezu hilflos  ausgeliefert. Gewachsene Einkaufsgewohnheiten, Kundentreue, Einkaufen auch als ein wichtiges soziales Geschehen,  langjährige Vertrautheit mit dem  freundlichen Verkaufspersonal, ein gutes Geschäft, das einem Ort auch eine gewisse  Identität verleiht – solche Dinge scheinen die Manager in den Konzernzentralen nicht zu interessieren. Es geht  offensichtlich nur um die Gewinnmaximierung im Gesamtkonzern. REWE trägt mit seinem Abschied aus Gerbrunn dazu  bei, dass sein Ansehen und seine Wertschätzung kaputt gehen. Da helfen auch keine teure Werbekampagnen , um das Vertrauen der Menschen zu erhalten. Wir Freien Wähler von Gerbrunn bedauern diese Entwicklung außerordentlich.  Unsere Wertschätzung der freien Marktwirtschaft, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst ist, hat einen starken  Dämpfer bekommen. Es ist zu hoffen, dass der Besitzer der Markt-Immobilie, eine Gerbrunner Unternehmer-Familie, einen neuen Marktbetreiber finden wird. Unsere volle Anerkennung gilt der Bäckerei Schiffer und der Metzgerei Dees, die ihre Verkaufsstellen im jetzt  ehemaligen REWE-Markt fortführen wollen. „Wir bleiben Gerbrunn treu“, so kündigen sie an. Ein Versprechen, das wohl  von REWE nicht zu erwarten war. Reinhard Kies       31. Juli 2020 © Freie Wahlgemeinschaft Gerbrunn - Design: Sascha Wehmeier Freie Wahlgemeinschaft Gerbrunn (FWG) für Vollfinanzierung der Schülerfahrkarten Die FWG-Gemeinderatsfraktion hat in der Gemeinderatssitzung vom 3.5.2021 beantragt und dafür eine Mehrheit im  Gemeinderat gewonnen, dass die Gemeinde Gerbrunn einen höheren Anteil als zunächst vorgesehen bei der  Finanzierung der Schülerfahrkarten übernimmt. Die Gemeinde zahlt somit 265 Euro pro Fahrkarte (100 Euro + 165 Euro). Die Verwaltungsvorlage sah vor : 100 Euro zahlt das Kommunalunternehmen des Landkreises (KU), 100 Euro die Gemeinde Gerbrunn, 165 Euro werden von den  Familien der SchülerInnen gezahlt.  Dieser 165-Euro Anteil wird also zusätzlich von der Gemeinde Gerbrunn  übernommen.  Das macht  bei ca. 150 SchülerInnen und Azubis im Haushalt der Gemeinde etwa 42.000 Euro aus.  (Ohne die Übernahme des 165-Euro-Anteils -also nur 100 Euro- wären auf die Gemeinde Kosten in Höhe von ca. 18.000 Euro zugekommen). Unsere Gründe: Wir wollen die Jugend dafür gewinnen, zur Fahrt in die Stadt, ob zur Schule oder in ihrer Freizeit (Sport, Disko, Treffen mit Freunden), den ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) zu nutzen. Er muss das Verkehrsmittel der Zukunft sein! Viele  Jugendliche wissen längst, zu welchen Klimabelastungen der Individualverkehr per Pkw führt (s. Fridays for Future). Die Gemeinde Gerbrunn setzt mit ihrem Beschluss  ein starkes Zeichen, dass die Zukunft dem ÖPNV (z.B. das Fahren mit der Linie 14) gehört. Dafür wollen wir unsere SchülerInnen und Auszubildenden gewinnen. (Die aus sportlichen oder  ökologischen Gründen schon immer mit dem Fahrrad  nach Würzburg fahren, berührt die Diskussion um das 365-Euro- Ticket nicht. Für sie werden wir uns bei der Stadt Würzburg für mehr Sicherheit auf den Fahrradwegen einsetzen.  Mögliche Verbesserungen auf den Straßen in Gerbrunn eingeschlossen.) Um das Fahren mit dem Bus attraktiver zu machen, arbeiten wir daran, dass die Busse häufiger pro Stunde fahren (statt jetzt alle 20 Minuten dann alle 15 Minuten, und das ganztägig.) Außerdem wünschen  wir, dass vor allem morgens ab 7 Uhr die Schülerbusse der Linie 14 nicht übervoll sind und eine große Zahl von Schülern nur Stehplätze hat. Zusätzliche  Busse sollten fahren. Kinder und Jugendliche, die jahrelang in übervollen Bussen fahren müssen, werden auch später  kaum zu Freunden des ÖPNV. Für die FWG sind Verbesserungen im ÖPNV ein besonderes Anliegen; der ÖPNV- Beauftragte der Gemeinde Gerbrunn, Gemeinderat Günter Kraft (FWG), hat unsere volle Unterstützung. Zur näheren Erläuterung : Schüler und Schülerinnen, deren Wohnung mehr als 3 Km von ihrer Schule entfernt ist , bekommen immer schon ihre  monatliche Busfahrkarte vom Freistaat Bayern bezahlt. Wo die Entfernung weniger als 3 Km beträgt, müssen die Eltern die Busfahrkarte vollständig bezahlen. (Das machte bei den betroffenen Gerbrunner SchülerInnen pro Kind etwa 30  Euro in Monat aus). Es gibt Familien in Gerbrunn, die bei drei Kindern auf Grund dieser Regelung etwa 10.000 Euro für  die Busfahrkarten während der Schulzeit ihrer Kinder gezahlt haben. Der Weg vom Elternhaus zu einer der Würzburger Schulen war zu kurz... Die vom Landkreis Würzburg geplante Regelung sieht vor: Es gibt ein vergünstigtes Jahresticket für 365 Euro für diese  Kinder und Jugendlichen, die bisher ihre Busfahrkarte vollständig bezahlt haben. Vorgesehene Finanzierung: 100 Euro KU, 100 Euro  Gemeinde, 165 Euro Schüler selbst. (Die meisten Landkreisgemeinden haben diese Regelung  übernommen, einige wenige machen nicht mit). Für Gerbrunn gilt: Den Schüleranteil übernimmt mit dem  Gemeinderatsbeschluss vom 3.5.2021 die Gemeinde zusätzlich. Der Beschluss ist zunächst für ein Jahr gültig. Prof. Dr. M. Bode, R. Kies, G. Kraft, A. Obrusnik, Dr. W. Stier       13.5.2021 Stark reduzierte Öffnungszeiten der Gerbrunner Postfiliale – ein Ärgernis! Stellungnahme der Freien Wahlgemeinschaft Gerbrunn (FWG)  Wer seit Kurzem durch die Hauptstraße von Gerbrunn geht, fühlt sich in die Nachkriegszeit oder in die DDR  vor der Wende mit  ihren HO-Läden versetzt: Vor der Post steht nahezu immer eine größere oder kleinere Schlange von Menschen, die  geduldig  warten, bis sie das Gebäude betreten können. (Corona spielt sicherlich auch eine Rolle; nur zwei Personen dürfen die Filiale  betreten).  Der Hauptgrund ist aber: die Gerbrunner Post hat ihre Öffnungszeiten von zuvor 48 Stunden auf jetzt 29 Stunden reduziert! Man  darf es eine Unverschämtheit nennen: Die Post als das stärkste Unternehmen im Brief- und Paketversand scheint sich eine  solche Reduzierung der Öffnungszeit erlauben zu können. Es sei zugestanden: Die Post zahlt ordentliche Löhne, und auch ihr  Paketdienst klappt zuverlässiger und schneller als der anderer Firmen.  Dass jedoch die Filiale Gerbrunn nur noch knapp fünf Stunden täglich geöffnet ist, ist nicht hinzunehmen. Wann sollen  Berufstätige, die morgens zu Arbeit gehen und am späten Nachmittag heimkehren, ihre Postgeschäfte erledigen, Pakete  abholen oder Retoursendungen einliefern? Öffnung um 9 Uhr, lange Mittagpause, Schließung 17 Uhr. Kein anderes Geschäft  kann sich solch unfreundliche Öffnungszeiten gestatten! Hat mal jemand von der Post die jetzt vor der Filiale wartenden oder  umkehrenden Leute gefragt?  Die Post hat im Jahr 2020 bei einem Umsatz von 66,8 Mrd. einen Gewinn von 4,8 Mrd. gemacht. Auf ihrer Homepage verspricht  sie, dass ihre Kunden „Pakete noch schneller in der Filiale abholen“ können. Und wenn die geschlossen ist? Die Post war  einmal ein (damals: staatliches) angesehenes Dienstleistungsunternehmen. Inzwischen verspielt sie ihren Ruf, die Bedürfnisse  und Interessen Ihrer Kunden scheinen ihr egal zu sein.  Die FWG Gerbrunn fordert die Rücknahme der reduzierten und die Rückkehr zu den früheren, bewährten Öffnungszeiten. Es  sollte auch weiterhin möglich sein, am Feierabend um 17.30 Uhr einen Einschreibebrief einzuliefern oder ein - am Tage nicht  zustellbares - Päckchen abzuholen.  Annette Obrusnik und Reinhard Kies         6. Mai 2021 Das Spukschloss im Spessart - Theaterfahrt der FWG Gerbrunn nach Röttingen Das Spukschloss im Spessart - Theaterfahrt der FWG Gerbrunn nach Röttingen Die Freien Wähler und ihre Gäste aus Gerbrunn zählen zu den treuen Besuchern der Frankenfestspiele in Röttingen. Wie in den Jahren zuvor fuhren sie auch in diesem Jahr wieder in das Tauberstädtchen, um sich " Das Spukschloss im Spessart " anzuschauen. Die Freundschaft zwischen Gemeinderat und Busfahrer Günter Kraft und dem in Röttingen geborenen, jetzt in Gerbrunn lebenden Erich Beck ermöglicht jeweils günstige Fahrt-und Eintrittskosten zum Schauspiel in der Burg  Brattenstein. Im vorigen Jahr haben etliche Fahrtteilnehmer "Das Wirtshaus im Spessart" gesehen; in diesem Jahr war  man gespannt darauf, in Fortsetzung zum letztjährigen Stück die musikalische Komödie "Das Spukschloss im Spessart" zu  sehen. Es wurde einiges geboten: Der berüchtigten Räuberbande im Spessart geht an den Kragen. Für ihre üblen  Missetaten werden sie bei lebendigem Leibe im Keller der Wirtshausruine im Spessart eingemauert. Doch dabei bleibt es nicht: Sie kommen beim Bau einer Autobahn wieder zum Vorschein und geloben, als Sühne für ihre Schandtaten etwas Gutes zu vollbringen. Den Zuschauern gefiel das Stück, auch wegen der wundervollen Melodien des einzigartigen  Friedrich Holländer. Bis zum 20.8.2023 wird in Röttingen großes Theater geboten. Reinhard Kies         3. Juli 2023 Vor dem Aufbruch zu den Frankenfestspielen in Röttingen mit Günter Kraft (rechts) und Erich Beck (achter von links) Fahrt nach Mainz & Seniorenrat Seniorenrat Wir möchten auf ein weiteres "Offenes Seniorentreffen" aufmerksam machen und laden herzlich dazu ein. Termin: Donnerstag, 30. November 2023, 15.30 Uhr in der Kulturbühne „Alte Feuerwehr“. Thema: Ein erfahrener Mitarbeiter eines Hilfsdienstes gibt Informationen zum "Notruf". K. Wirsing, Sprecher Seniorenrat Freie Wahlgemeinschaft Gerbrunn (FWG) Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Mainz In diesem Jahr ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz das Ziel unserer mehr als 30-jährigen Fahrten zu einem Weihnachtsmarkt in Deutschland. Nach einer Stadtführung und dem Besuch einiger berühmten Stätten (Dom, Gutenberghaus, Chagall-Fenster in St. Stephan) besuchen wir den Weihnachtsmarkt. Termin: Samstag, 2. Dezember 2023 (1.Advent) Busabfahrt: 8 Uhr an der Eichendorff-Schule Info + Anmeldung:  Günter Kraft, Tel. 70 67 61 Fahrtkosten: 20 Euro (+ evtl. Eintritte) Bitte überweisen Sie den Betrag der Fahrtkosten nach der Anmeldung an Günter Kraft. Konto (IBAN): DE 98 7905 0000 0350 2033 94 Reinhard Kies   7. November 2023 Fahrt der Freien Wahlgemeinschaft zum Weihnachtsmarkt in Mainz 2023 Alle Jahre wieder... Angefangen hat alles im Jahr 1990 mit einer Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Seiffen im Erzgebirge. Kurz nach der  Wiedervereinigung der beiden Deutschlands war es ein besonderes Erlebnis, mit vielen Besuchern aus Thüringen,  Sachsen, der Lausitz , Berlin und anderen Teilen der ehemaligen DDR das berühmte Bildschnitzer-Dorf im hohen  Erzgebirge kennenzulernen. Mancher Schwibbogen und manche Pyramide stehen seit diesem Besuch in Gerbrunner  Wohnstuben. Der Reiz dieser Fahrten am Tag vor dem 1. Advent ist seitdem ungebrochen: Seit nun über 30 Jahren  fahren die beiden FWG-Gemeinderäte Günter Kraft und Reinhard Kies mit 50 Reiseteilnehmern zu einem  Weihnachtsmarkt. Im letzten Jahr 2022 übrigens mit der Gemeinderätin Annette Obrusnik nach Bonn, wo neben dem  Markt auch das Haus der Geschichte und das Haus der früheren Bundeskanzler besichtigt wurden. Das Konzept der  Fahrten scheint anzukommen: Vor dem Besuch des Weihnachtsmarktes gibt es eine Stadtbesichtigung mit qualifizierten Stadtführern und den Besuch einiger besonderer Sehenswürdigkeiten. In diesem Jahr war Mainz das Ziel: Zwei  Stadtführerinnen führten uns zunächst durch den mächtigen Dom, erzählten seine Baugeschichte und erwähnten, dass der Dom im frühen 19. Jahrhundert napoleonischen Truppen   als Quartier diente und zu einem Lazarett umfunktioniert  wurde. Reichhaltige barocke Ausstattung, wie etwa im Würzburger Dom, gibt es dort nicht. Eindrucksvoll und sehr  anschaulich war anschließend der Besuch des nahen Gutenberg-Hauses. Eine der alten, von Gutenberg und seiner  Werkstatt gedruckten, einzigartigen Bibeln wurde vorgestellt, die über fünfhundert Jahre alte Druckerpresse lieferte, wie damals, einige perfekte Abzüge. 200.000 Besucher aus der ganzen Welt pilgern jährlich hinauf auf den Stephansberg, zu den blau leuchtenden Glasfenstern des Künstlers Marc  Chagall. Die beeindruckenden Kirchenfenster wurden von dem jüdischen Künstler ab 1978 als Zeichen der jüdisch-christlichen Verbundenheit geschaffen, sicherlich in unseren Tagen ein besonderer Hinweis auf die Nähe der beiden Religionen zueinander. Antisemitismus darf es unter Christen nicht mehr  geben. Auf dem Weihnachtsmarkt wurden dann traditionelles Kunsthandwerk, Keramik, Kerzen, Holzspielzeug,  Schnitzarbeiten und vieles mehr an den festlich geschmückten Ständen präsentiert. Reinhard Kies   11. Dezember 2023 Die Gebrunner Reisegruppe vor einem der mächtigen Dom-Portale. (Foto: Thomas Finkenberger) Die Gebrunner vor der Original-Druckerpresse des Genies Gutenberg. (Foto: Reinhard Kies) Rückschau und Vorausblick- die FWG im Gerbrunner Gemeinderat Die Freie Wahlgemeinschaft hatte zum Bürgergespräch eingeladen. Vier Jahre nach der Kommunalwahl 2020 wollte  man zurückschauen, klären, was mit Hilfe der FWG im Gemeinderat gelungen ist, und erörtern, welche Schwerpunkte in der politischen Arbeit bis zur nächsten Kommunalwahl 2026 zu setzen sind. Vor allem drei Vorhaben verfolgt die FWG :  Nachdem im Altort Straßen und Plätze renoviert, neu bebaut und fußgängerfreundlich gestaltet worden sind, soll darauf geachtet werden, dass Verstöße gegen vom Gemeinderat beschlossene Parkvorschriften konsequenter kontrolliert  werden. Die Situation auf dem Rathausplatz sei z.B. durch einschränkende Maßnahmen entspannt und mache Mut,  auch an anderen Stellen ähnlich zu verfahren. Die Sicherheit der Fußgänger gehe immer vor. Zum Zweiten wünscht sich die FWG, dass das Hallenbad, solange es eben geht, trotz finanzieller Herausforderungen an den Gemeindehaushalt  unbedingt erhalten bleibt. Übergeordnete Instanzen (Landkreis, Freistaat) seien um finanzielle Unterstützung anzugehen. Der Schwimmsport mit seinen beachtlichen Vorzügen für Jung und Alt müsse seinen zentralen Platz in der Ausbildung und Freizeit behalten. Die FWG unterstützt schließlich die Pläne in Randersacker und Theilheim für die nichtfossile  Energiegewinnung (Wind, Sonne) und wünscht sich für Gerbrunn ähnliche Überlegungen und Pläne, etwa auf dem  Roman Hill (Roßsteige). Die FWG-Gemeinderäte empfinden das Klima im gegenwärtigen Gemeinderat als positiv, man  spreche miteinander, Kompromisse seien kein negatives Merkmal der Demokratie. Reinhard Kies         März 2024 Kugelmarkt in Lauscha und Weihnachtsmarkt in Coburg - FWG unterwegs (bitte anklicken!) Für Großansicht oder Diashow bitte auf die Bilder klicken. Fotos: Sascha Wehmeier